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Ludwig Freiherr von Lerchenfeld
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Unternehmungen - Pflanzenverkauf
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Zum Eintrag Carl Alwin Schenck –Initiator des Douglasienanbaus sind folgende weitere Informationen vorhanden.
 
Carl Alwin Schenck –Initiator des Douglasienanbaus
Mein Urgroßvater pflanzte die Douglasie erstmalig 1883 in Heinersreuth. Er studierte Forstwissenschaften in Tharandt und lernte dort den Forstsoziologen C. A. Schenck kennen. Schenck kam 1875 nach Heinersreuth und riet meinem Urgroßvater, es doch einmal mit einigen Exoten zu versuchen.
Daraufhin wurde eine zwei Hektar umfassende Kultur mit Douglasien, Chamaecyparis, Thujen, Abies grandis und einigen anderen angelegt. Diese existiert noch heute und es ist äußerst interessant zu beobachten, wie unterschiedlich diese Baumarten auf ein und demselben Standort wachsen. Dabei war schon bald die allen anderen Baumarten überlegene Wuchskraft der Douglasie zu erkennen. Mein Urgroßvater begann im Jahr 1880, die Geschichte des Heinersreuther Betriebes zu schreiben.
Am Anfang seiner Ausführungen bezieht er sich hauptsächlich auf die bis dahin vorliegenden Operate,das erste stammt aus dem Jahr 1810.
Dieser Waldgeschichte ist zu entnehmen, dass unsere Douglasie aus dem Westen Nordamerikas stammt. Sowohl die Küstenrasse viridis als auch die in caesia und glauca unterteilte Inlandrasse wurden gepflanzt. Viridis stellt die wohl wichtigste Form in unserem jetzigen Vorkommen dar. Dazu zählen sowohl breitkronige, sperrig astige als auch spitze, schlanke, fichtenartige Formen.
Die ersten Douglasien wurden in Trupps und Gruppen in einem Verband von vier mal vier Meter mit jeweils einer Fichte dazwischen eingebracht. Lange Zeit beschäftigte man sich nicht mit der Astung. Nachweislich wurde erstmals 1929 geastet, allerdings nur „trocken“.
Professionell geastet wurde erst in den Nachkriegsjahren 1948 und 1949. Aufschreibungen zufolge wurden damals aus den stärkeren Ästen sogar zwei Mark pro Raummeter erlöst. Gearbeitet wurde bis weit in den Grünastbereich und damit eine Astungshöhe von bis zu 18 Metern erreicht. Die damalige Richtlinie lautete:
Zwei Drittel der Gesamtlänge asten und ein Drittel grüne Krone belassen.
Diese Maßnahmen veränderten die Bestandesbilder beträchtlich. Viel mehr Licht fiel ein, Naturverjüngung kam häufig und zahlreich an.
Bereits im Jahr 1929 wurde aus Naturverjüngung gewonnene Douglasie bestandsweise gepflanzt. Die Bestandsgrößen beliefen sich damals auf vier bis sechs Hektar. Beigemischt waren Buche, Tanne und Fichte.
In diesen Abteilungen ist die Fichte inzwischen vollkommen verschwunden, die Douglasie dominiert. Auf größeren Sturmwurf- und Käferflächen pflanzen wir heute maximal 2.500 Douglasien pro Hektar.

 
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